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Pollen vom Feld, Ruß von der Straße: Welcher Zuluftfilter zu deiner Lage passt

Was draußen in der Luft liegt, bestimmt, was ein Zuluftfilter leisten soll. Am Feldrand sind es im Frühjahr Pollen, an der Hauptstraße feine Partikel aus Verbrennung. Wer die eigene Lage kennt, wählt die Filterstufe gezielt und bekommt frische Luft, die gefiltert in Schlaf- und Arbeitszimmer ankommt.

Mit Quellen

Die Außenluft hat eine Adresse

Ein Haus am Feldrand atmet im Frühjahr andere Luft als eine Wohnung an der Ausfallstraße. Dort treiben Gräser- und Birkenpollen heran, hier feine Partikel aus Verkehr und Holzfeuerung. Durch ein gekipptes Fenster kommt ungefiltert herein, was gerade draußen unterwegs ist.

Eine Lüftungsanlage holt die Außenluft dagegen auf einem festen Weg ins Haus, und genau auf diesem Weg sitzt der Zuluftfilter. Jeder Kubikmeter, der ins Schlaf-, Kinder- oder Arbeitszimmer strömt, passiert vorher sein Filtermedium. So wird aus einem zufälligen Eintrag ein kontrollierter Zugang.

Groß und klein: zwei verschiedene Aufgaben

Ganze Pollenkörner messen häufig einige zehn Mikrometer. Sie landen vor allem auf den Schleimhäuten von Nase und Augen, wo sie bei Allergikern Niesen und Juckreiz auslösen. Feine Verbrennungspartikel sind oft kleiner als ein Mikrometer und folgen dem Atemstrom bis tief in die Lunge.

Ein Filter arbeitet dabei nicht wie ein Sieb mit fester Lochgröße. Seine Fasern fangen Teilchen aller Größen mit einer bestimmten Quote ein. Ein dichteres Medium hält von den kleinen einen größeren Anteil zurück und bremst die Luft dafür etwas stärker.

Was die F-Serie mitbringt

Bei der F-Serie sitzen serienmäßig G4-Filter in Zu- und Abluft. Der Abluftfilter schützt Wärmetauscher und Ventilatoren vor Staub aus der Wohnung, der Zuluftfilter übernimmt groben Staub und pollengroße Partikel aus der Außenluft. Für Lagen mit mehr Feinstaub oder Haushalte mit Pollenallergie lässt sich die Zuluft optional mit einem F8-Filter ausstatten, dessen dichteres Medium einen größeren Anteil feiner Partikel zurückhält. Verlangt die Planung eine noch weitergehende Partikelfiltration, ist ein H11-Zuluftfilter auf Anfrage erhältlich.

Welche Prozentwerte und Partikelgrößen hinter den einzelnen Klassen stehen, erklärt unser Beitrag zu den Filterklassen von Grobstaub bis HEPA.

Filter und Luftwechsel arbeiten zusammen

Ein Partikelfilter behandelt die ankommende Luft. Ausgeatmetes CO₂, Wasserdampf aus Bad und Küche und Ausdünstungen von Möbeln sind Gase; sie verlassen das Haus mit der Abluft. Die beste Filterstufe entfaltet ihren Nutzen deshalb erst mit der passenden Luftmenge und einem dichten Sitz, denn Rahmen und Dichtung entscheiden, ob die Luft durch das Medium oder daran vorbei strömt.

In der Pollensaison zeigt sich, was das im Alltag bedeutet: Das Fenster bleibt zu, und das Schlafzimmer bekommt trotzdem die ganze Nacht frische, gefilterte Luft.

Ventora wählt den Filter nach deiner Umgebung

Erzähl uns, was vor deinen Fenstern liegt, wer im Haushalt auf Pollen reagiert und wo geschlafen und gearbeitet wird. Wir stimmen Filterstufe, Luftmenge und Wechselrhythmus darauf ab und planen den Filterplatz so, dass der Tausch leicht von der Hand geht. So kommt die Luft aus Garten oder Straße gefiltert dort an, wo du die meisten Stunden verbringst.

Quellen zum Weiterlesen

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