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Tiefschlaf und Schlafzimmerluft: Warum frische Luft und Ruhe zusammengehören

In einer Feldstudie schliefen Menschen in Schlafzimmern mit deutlich schwächerer Lüftung weniger tief. Damit frische Luft nachts ankommt, ohne zu stören, planen wir Luftmenge und Geräusch gemeinsam.

Mit Quellen

Gute Matratze, dichte Vorhänge und die Luft?

Für die Nacht wird viel investiert: eine gute Matratze, Verdunklung, vielleicht ein Kissen nach Maß. Dann schließt sich die Schlafzimmertür, das Fenster bleibt wegen Straßenlärm oder Kälte zu, und zwei Menschen atmen acht Stunden lang dieselbe Raumluft. Solange kaum Außenluft nachkommt, steigen CO₂ und Feuchte. Bleibt die Frage, was das für den Schlaf bedeutet.

Tiefschlaf und REM-Schlaf: zwei Arten der Erholung

Eine Nacht besteht aus mehreren Zyklen, die jeweils leichten Schlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf durchlaufen. Im Tiefschlaf, in der Fachsprache N3, werden die Hirnwellen langsam und gleichmäßig, Atmung und Herzschlag sind ruhig, und man ist schwer zu wecken. Diese Phase gilt als besonders erholsam für den Körper. Im REM-Schlaf ist das Gehirn sehr aktiv, die Augen bewegen sich schnell hinter den Lidern, und es entstehen die meisten lebhaften Träume. Laut dem US-Gesundheitsinstitut NHLBI trägt Schlaf zu Gedächtnis, Lernen und einem gut funktionierenden Immunsystem bei.

Was eine Feldstudie in 29 Schlafzimmern zeigte

Fan und Kollegen begleiteten Menschen vier Wochen lang in 29 eigenen Schlafzimmern. Die Lüftung lief abwechselnd auf drei Stufen, ohne dass die Schlafenden wussten, welche gerade aktiv war. Den Schlaf zeichneten tragbare Tracker auf. In den 23 Schlafzimmern, in denen sich starke und schwache Lüftung deutlich unterschieden, war der Tiefschlaf bei schwacher Lüftung kürzer. In den 12 Schlafzimmern, in denen sich alle drei Stufen klar unterschieden, kamen bei schwacher Lüftung mehr leichter Schlaf und häufigeres Aufwachen hinzu.

Damit gehört die Schlafzimmerluft zu den Bedingungen, unter denen sich der Körper nachts erholt, genauso wie Matratze, Dunkelheit und Ruhe.

Frische Luft, die nicht weckt

Eine Lüftung hilft nachts, wenn sie leise genug ist, um eingeschaltet zu bleiben. Darum planen wir Luftmenge und Geräusch zusammen: genug Außenluft für die Zahl der Schlafenden, ein Gerät, das bei dieser Luftmenge ruhig läuft, Luftauslässe, die nicht aufs Kopfkissen zielen, und einen Nachtbetrieb, der ohne Nachjustieren durchläuft. Bei geschlossenem Fenster bleibt der Straßenlärm draußen. Ein Zuluftfilter hält Pollen und Außenstaub zurück, und dank Wärmerückgewinnung kommt die Luft im Winter vorgewärmt an statt als kalter Luftzug.

Dein Schlafzimmer zuerst

Erzähl uns, wie viele Menschen im Raum schlafen, wie laut die Straße ist und wie empfindlich du auf Geräusche reagierst. Ventora plant daraus Luftmenge, Gerät und Einbauort für die Nacht und stimmt Arbeitszimmer und Wohnbereich auf ihren eigenen Rhythmus ab. So bekommt dein Schlafzimmer frische Luft, die leise im Hintergrund bleibt, während du schläfst.

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